September 26, 2018
Rheinfeldens neue Basler machten den Unterschied
Ein Artikel von RegioSportal+ | Bericht und Bilder von Edgar Hänggi

Der EHC Rheinfelden machte als Gastgeber des Rhy Cups keine Geschenke und holte sich den Sieg in einem animierten, spannenden Final gegen Zunzgen-Sissach. Platz drei ging an den EHC Koppigen mit einem Sieg gegen den EHC Laufen.

Der Rhy Cup, ein Turnier mit vier 2. Liga-Teams, bot den Verantwortlichen, Spielern und Zuschauern schon mal eine erste Standortbestimmung, auch wenn drei Wochen vor dem Meisterschaftsstart die Teams noch nicht bei 100% angelangt sind. Zu kämpfen hatten die Spieler, vor allem im Final, mit der Sonneneinstrahlung, den Temperaturen und dem in einer Spielfeldhälfte auftauenden Eis. Auch der Eismeister war gefordert und hatte mit der Eismaschine mehrere Runden zu drehen, um das Wasser aufzusaugen, was dann auch gelang. Letztlich sei es für alle gleich gewesen, wollte ZS-Stürmer Remo Hunziker nicht zu sehr auf dem Eis herumreiten.

Laufens Mini-Aufgebot

Am Samstag lieferten die Laufentaler dem EHC Rheinfelden noch einen engen Fight. Am Sonntag waren die 11 Spieler vor allem im Schlussdrittel nicht mehr bei vollen Kräften. Ging das Team von Boffi Amsler noch mit einer 4:3 Führung in den Schlussabschnitt, geriet man innert knapp vier Minuten mit 4:7 vorentscheidend in Rückstand. Die Laufner fassten sich dann und kamen zumindest noch auf 5:7 heran. Auch wenn Amsler nicht all zu happy war über das letzte Drittel, so hat er doch auch viel Gutes gesehen. Die zwei Tage haben bestätigt, was man annehmen durfte. Die Verpflichtung von Rheinfeldens Top-Stürmer Louis Maillard dürfte sich bezahlt machen. Maillard erzielte sechs Tore und buchte auch beim letzten Treffer von Philipp Aeppli noch einen Assist. Die erhoffte Verstärkung stellt auch der Slowake Radovan Horvath dar, auch wenn ihm kein Tor gelang. Am Sonntag gab er zu drei Toren das Zuspiel. Am Wochenende nicht zum Einsatz kam Adrian Laubacher, ein weiterer Stürmer, der Tore garantieren soll.

Animiertes Duell

Schon die ersten Minuten des Finalspieles zeigten den knapp 100 Zuschauern, dass da zwei Equipen auf dem Eis standen, die nicht in erster Linie um den Pokal spielten, sondern für die der Sieg wegen dem Prestige wichtig war. Gespannt war man auf das Auftreten der drei ex-Basler Rony Spreyermann, Alessio Guantario und Cyrill Voegelin. Eine weitere Neuerung ist, dass Michael Eppler wieder zusammen mit Thomas Keller für das Team verantwortlich zeichnet. Gleich zwei neue Leute gibt es bei ZS an der Bande. Mit Dino Stecher konnte Sportchef Michael Fässler einen prominenten Trainer an Land ziehen. Ihm zur Seite steht Thomas Gisin, der ende letzter Saison den Rücktritt als Spieler gab. Im Vergleich zum vorangegangenen Match war die Intensität wesentlich höher. Jan Henner brachte das Heimteam nach drei Minuten in Führung. Dann drehten die Oberbaselbieter auf. Mattia Di Biase, Remo Hunziker und Vanjo Di Biase erzielten die Treffer zum 3:1. Marc-Andrea Lenz konnte jedoch noch vor der ersten Pause verkürzen.

In der 37. Minute war es Keller, dem der Ausgleich gelang. Die äusseren Verhältnisse waren dann wohl auch dafür verantwortlich, dass man das angeschlagene hohe Tempo nicht durchzog. Chancen gab es zwar hüben wie drüben, nur legten die beiden Goalies ihr Veto ein. So blieb die Spannung gewahrt, bis in die Hälfte des Schlussdrittels. Dann sorgten die drei ex Basler  in Diensten von Rheinfelden für die Entscheidung. Zuerst brachte Spreyermann auf Zuspiel von Guantario die Fricktaler in Führung und dann schloss er zweimal Zuspiele von Voegelin erfolgreich zum 6:3 ab. Man darf gespannt sein auf die Duelle der beiden Teams in der Meisterschaft und mit den verstärkten SC Altstadt Olten und EHC Bucheggberg.

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